Swing mit Lenin

Im Zürcher Volkshaus im blauen Saal kann man noch immer ein schönes Relief von Wladimir Iljitsch Uljanow – Kampfname Lenin – bewundern. Was noch besser ist, man kann darunter auch Tanzen. Ich mache das oft und gerne zu den Klängen der Grossen Depression der 1930er Jahre.

Genau dort unter den Augen von Lenin also machte ich eine beindruckende Begegnung mit modernen Musikern, die den alten Swing wiederbeleben – zwar fehlte eine Weile das Schlagzeug doch das tat der Musik an diesem Abend keinen Abbruch – alle waren auf den Tanzbeinen.

Das war meine erste Begegnung mit Echoes of Swing: Chris Hopkins, Colin Dawson, Oliver Mewes und Bernd Lhotzky. Ihre CD “Message from Mars” gewann in Paris den Prix de l’Académie du Jazz und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Meine Favoriten darauf sind Goon Drag von Sammy Price – ein famoses Lindy-Hop-Stück als Bläser-Dialog – und Twilightnin’ Hopkins von Chris Hopkins.

Und nun wieder in Zürich! Am 17. Dezember spielen Echoes of Swing auf dem SwingFLOOR im Club Silbando – leider ohne Wladimir!

Swingige Grüsse

DJ SoundScout

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