Swing lebt weiter – auch in Deutschland

Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde der 18-jährige Münchner Max Greger noch zur Wehrmacht eingezogen. Da hatte er schon Klavier und Klarinette studiert. Bereits kurz nach Kriegsende spielte er im US-Club im Münchner Ratskeller. Dann leitete er im Münchner Orlando Club eine All Star Band u.a. mit Hugo Strasser. Mit diesem Orchester spielte er im Herbst 1950 bei Telefunken Honey Dripper von Joe Liggins ein. Ein Swing-Foxtrot wie die Plattenetikette behauptet – was tanzt man ‘etz’ da? Max Greger – ein jung gebliebener Pionier der deutschen Swing- und Jazzszene der Nachkriegszeit: Seinen 80. Geburtstag im Jahre 2006 feierte er mit einer Tournee durch Deutschland statt mit Torte.
Chapeau und swingige Grüsse DJ SoundScout

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